Internationale Jugendbegegnungsstätte
„Ludwig-Wolker-Haus“

 

Die Baugenehmigung ist erteilt!

So wird das zukünftige Ludwig Wolker Haus an der Heinrich Heine Straße aussehen!

 

Der Erste Spatenstich

Noch ist außer Erde nicht viel zu sehen, hier auf dem Grundstück an der Heinrich-Heine-Straße, direkt am ehemaligen Mauerstreifen in der Mitte Berlins. 2013 wird an dieser Stelle ein Unikum stehen: Der erste Spatenstich für die erste internationale Jugendbegegnungsstätte der katholischen Jugend in Berlin wurde am 9. Dezember 2010 gesetzt.
2013 soll mit dem Ludwig-Wolker-Haus hier ein Gästehaus mit 105 Betten, Übernachtungs- und Tagungsmöglichkeiten sowie Bildungs- und Begegnungsangeboten fertig gestellt sein. Inhaltlich werden die Schwerpunkte der Veranstaltungen auf interreligiöser und interkultureller Begegnung, sozialer und politischer Bildung sowie der Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sein.

Ein halbes Jahrhundert Anlaufzeit

Fast 60 Jahre brauchte es von der ersten Idee bis zum Spatenstich. Bereits 1952, beim 75. Katholikentag in Berlin, sammelten Gläubige für die Idee. Seit 1959 kümmert sich der „Katholisches Jugendhaus Berlin (Ludwig-Wolker-Haus) e.V.“ um das Anliegen und die dafür eingegangenen Spenden. Der Bau der Berliner Mauer 1961 ließ das Haus in weite Ferne rücken, aber auch nach dem Fall der Mauer 1989 vergingen weitere 20 Jahre mit Planungen, mit der Suche nach einem Grundstück und Unterstützern.
Mittlerweile gehören dem „Ludwig-Wolker-Haus-Verein“, Vertretungen aus dem Erzbischöflichen Ordinariat Berlin, dem BDKJ-Bundesvorstand, dem BDKJ-Diözesanverband im Erzbistum Berlin und weitere Personen des kirchlichen und öffentlichen Lebens an. Als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe realisiert der Verein schon jetzt jährlich rund zehn internationale Jugend- und Fachkräftebegegnungen mit Partnern vornehmlich in Osteuropa. Finanziell unterstützt wird das Haus-Projekt unter anderem vom Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken, vom Erzbistum Berlin, katholischen Hilfswerken, der „Stiftung Deutsche Jugendmarke“, Fördergeldern aus dem Kinder- und Jugendplan (KJP) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Kreuzberger Pfarrgemeinde St. Bonifatius unterstützt das Projekt mit einem zinsgünstigen Darlehen.

Der Standort

Im Bezirk Mitte konnte der Verein die Mauergrundstücke Heinrich-Heine- Strasse 68 und 69 erwerben. Dort ist der  Bau der Internationalen Jugendbegegnungsstätte „Ludwig-Wolker-Haus“ geplant. Dank der finanziellen Förderung durch Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes, der Stiftung Deutsche Jugendmarke und des Bonifatiuswerkes ist das Projekt entscheidend vorangekommen. Weitere Planungen zur Architektur und zur Finanzierung des Projekts laufen.

An der Schnittstelle zwischen Ost und West gelegen, sind von diesem Standort aus die wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie das Regierungsviertel mit dem Reichstag, der Potsdamer Platz, aber auch das Scheunenviertel in wenigen Minuten erreichbar. Bus- und Bahnverbindungen sind hier optimal.

Ganz in der Nähe befindet sich seit April 2004 auch das neue jugendpastorale Zentrum/die Jugendkirche des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) (www.bdkj-berlin.de) und  des Erzbischöflichen Amtes für Jugendseelsorge Berlin.

Die Idee

„Der Verein bezweckt insbesondere die Errichtung und Unterhaltung einer zentralen Bildungs- und Ausbildungsstätte der katholischen Jugend.“

So stand es in der Satzung bei Gründung des Vereines am 16.März 1959. In der Zwischenzeit hat sich Erhebliches verändert in Kirche, Gesellschaft und Europa, so dass auch dieser ursprüngliche Gedanke mehr und mehr weiterentwickelt wurde bis zum heutigen Tag.

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Animation des Ludwig Wolker Hauses

 

 

 

 

erster_spatenstich

(vlnr) BDKJ Bundesvorsitzender Dirk Tänzler, Generalvikar Rother und Vereinsvorsitzender Eckervogt beim Spatenstich im Dezember

GV Ansprache

(vlnr) Generalvikar des Erzbistums Berlin, Prälat Ronald Rother, Markus Weber (Geschäftsführer BDKJ Berlin), Wolfgang Klose (Vorstand Ludwig Wolker Haus e.V.), Hermann Fränkert-Fechter (Vizepräsident des Bonifatiuswerks)

Gäste 1. Spatenstich

Knapp 50 Gäste nahmen die Einladung zum 1. Spatenstich an und feierten mit.