Fremde Heimat

eine deutsch-ukrainisch-polnische Jugendbegegnung

Das Projekt „Fremde-Heimat?“ war eine Begegnung mit der europäischen Geschichte um das Jahr 1945 sein. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema der Grenzverschiebung nach dem II Weltkrieg und der damit verbundenen Flucht und Vertreibung. Die Thematik ist in Bezug auf die drei Projektländer – Deutschland, Polen und die Ukraine- besonders spannend, da diese, wie kaum andere europäische Länder, in Folge der Beschlüsse der Potsdamer Konferenz litten. Durch die historischen Ereignisse haben Millionen von Deutschen, Polen und Ukrainern ihre Heimat verlassen und in der Fremde eine neue Heimat finden müssen. Das Land, das die Teilnehmenden heutzutage ihre „Heimat“ nennen, mag für ihre Großeltern noch die „Fremde“ gewesen sein. Unter Berücksichtigung dieser Ereignisse und in Hinblick auf die Idee des gemeinsamen Europas, wo die Grenzen mehr und mehr verschwinden sollen, hat das Projekt gemeinsame kulturelle Wurzeln diskutiert und Geschichte jenseits nationaler Sichtweisen betrachtet.

Kooperationspartner:
Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e.V. 
Angelus-Silesius-Haus, Wroclaw, Polen

News

Die filmische Dokumentation zum Projekt "Shaping Identities!" ist online