Zur Geschichte

Am 16.März 1959 wurde der „Katholisches Jugendhaus Berlin (Ludwig-Wolker-Haus) e.V.“ von Verantwortlichen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in Berlin-Friedenau gegründet. Der Verein hatte die Zielsetzung,„...der katholischen Jugendbildungsarbeit.. [zu dienen und ].. bezweckt...die Errichtung und Unterhaltung einer zentralen Bildungs- und Ausbildungsstätte der Katholischen Jugend...“. Von zahlreichen Persönlichkeiten aus Kirche und Politik unterstützt und gefördert, konnte nach mehreren Spendenaufrufen bis Ende 1960 über 80.000 DM vor allem von den Diözesanverbänden des BDKJ, der Deutschen Jungkraft (DJK) sowie beim Katholikentag 1958 gesammelt werden. 

Dieses Vorhaben wurde jedoch durch den Mauerbau vom 13. August 1961 vereitelt, und es kam es zu einem vorläufigen Ende des Gesamtprojektes. Die Entwicklungen im Herbst 1989 und der Folgezeit eröffneten dem Verein nicht nur die Möglichkeit, sein ursprüngliches Projekt der Errichtung einer zentralen Jugendbildungsstätte weiter zu verfolgen, sondern vor allem auch seine inhaltliche Arbeit aufgrund der kirchenpolitischen, politisch-historischen und geografischen Gegebenheiten international auszurichten. 2009 erwarb der Verein ein Grundstück an der Heinrich-Heine-Strasse und erhielt eine Baugenehmigung für ein Tagungshaus mit 100 Betten.

Über die Jahre hat sich gezeigt, dass das Vorhaben der Errichtung einer internationalen Jugendbildungsstätte  mit seinen extrem gestiegenen finanziellen Anforderungen vom Verein nicht bewältigt werden kann. Ende 2016 wurde dieses Vorhaben endgültig aufgegeben. Durch einen Erbpachtvertrag für das Grundstück kann die erfolgreiche inhaltliche Arbeit des Vereins langfristig gesichert werden und weiterhin zahlreiche Begegnunen junger Menschen  aus verschiedenen Länder zu aktuellen politischen, religiösen, kulturellen und künstlerischen Themen ermöglichen.

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